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Autor: Mirai_no_Yami
Für: Bunny D. Kate
Cast: Fuji-Family & Mizuki


Heute ist Heiligabend. Nee-san und ich haben zusammen gekocht. Geschenke eingepackt
habe ich auch schon.
Aber ist es ziemlich, ziemlich langweilig.
Yuuta ist nicht da.
Ich seufze.
Dabei hatte er mir doch versprochen, uns wenigstens heute besuchen zu kommen...
Wahrscheinlich hängt er wieder mit diesem seltsamen Mizuki rum.

Seufzend stehe ich auf, um Yuuta anzurufen. Vielleicht hält Mizuki ihn ja gefangen... oder so
ähnlich.
Tut-tut-tut.
Ungeduldig warte ich darauf, dass mein kleiner Bruder ans Telefon geht.
Tut-tu-
Na endlich!

„Moshi moshi? Fuji desu."

„Hai, hier auch. Ne, Yuuta, wolltest du uns nicht heute besuchen kommen?"

„Ah, äh, Aniki... Ich hab Mizuki versprochen, dass ich..."

„Wem hast du was versprochen, Yuuta?", lächle ich.
„Mizuki, Aniki, Mizuki! Ich weiß, dass du ihn kennst, du kannst das ruhig zugeben",
meint Yuuta hörbar genervt.

„Ist doch egal. Du hast versprochen, Nee-san und mich heute zu besuchen!" Ich lächle nicht
mehr und klinge wirklich beleidigt. Und falls Yuuta das nicht merkt, bin ich wirklich
enttäuscht von ihm.

„Aniki~ Ich kann doch jetzt nicht von Mizuki-san einfach abhauen! Aber weißt du was? Ich
kann ja doch zu euch kommen, Mizuki-san kann ja mitkommen!"

Was? Das hat er doch nicht gerade wirklich gesagt, oder? Wenn doch... Yuuta, das war
eine dumme, eine sehr dumme Idee. Vielleicht kann ich ihn ja noch umstimmen...

„Yuuta", seufze ich, „glaubst du wirklich, dass das funktioniert?"
„Aniki, wenn du dich zusammenreißt, dann klappt das schon."
Hach, wie niedlich, Yuuta flehte mich um etwas an – war ja mal was Neues.

„Ich werde es versuchen, ja? Aber ich verspreche, dass ich zu", ich schweige einen Moment,
„Mizuki nicht freundlich sein werde, ja?"
„Na gut... Wenn's sein muss..."
Ich lächle wieder. Na geht doch!

„Shyuusuke, komm mal bitte runter!"
Was will Nee-san denn jetzt schon wieder...? Also muss ich Yuuta seufzend erklären, dass
Nee-san ruft.

„Bis später, Yuuta!"
„Mata ne, Aniki."
Lächelnd laufe ich zu Nee-san, um ihr zu erzählen, dass Yuuta – leider – zusammen mit
Mizuki kommt.

„Mizuki-kun kommt auch? Wieso denn?"

„Yuuta hat ihm versprochen, mit ihm zusammen Weihnachten zu feiern. Aber uns hat er's ja
auch versprochen. Und deshalb kommt dieser komische Mizuki mit."

Ich seufze genervt. Ich will nicht, dass Mizuki mitkommt. Hierher! Wenigstens ist Yuuta so
nicht die ganze Zeit bei ihm – allein!
„Achso. Naja, aber Yuuta ist doch da! Freu dich also!"
Ich muss leicht lächeln. Natürlich, Nee-san hat Recht.

„Sollen wir dann alles vorbereiten? Schließlich feiern wir selten zusammen!"

Nee-san nickt.
Gemeinsam beginnen wir also, alles vorzubereiten.
Noch etwas schmücken, hier noch eine Kerze hinstellen, da etwas umdekorieren.
Summend und lächelnd schmücke ich die ganze Wohnung. Nee-san hat – glücklicherweise –
den gleichen, seltsamen Geschmack wie ich, sodass es keinen Streit gibt.

Hoffentlich fällt Yuuta nicht tot um, wenn er die Wohnung betritt. Bei Mizuki ist das ja egal...

Um Punkt 20 Uhr klingelt es auch schon an der Türe. Wir sind gerade fertig geworden und
haben das Essen auf den Tisch gestellt.
Lächelnd und immer noch fröhlich summend laufe ich zur Türe, um diese schwungvoll
auszureißen.

„Yuuta! Schön, dich zu sehen!" ‚Auch wenn deine Begleitung weniger erfreulich ist', füge ich
gedanklich hinzu.
Ich trete zur Seite, um die beiden hereinzulassen.

Die beiden St. Rudolph-Spieler treten ein und sehen aus, als wären sie vom Lichtermeer
erschlagen worden.
Huch, habe ich wohl etwas übertrieben...

Schön kommt Nee-san angetänzelt und bittet die beiden höflich ins Esszimmer. Gut, dass sie
das gemacht hat, ich hätte nur Yuuta gebeten.
Keine zwei Minuten später sitzen wir am Tisch und warten darauf, anzufangen.

„Wer hat gekocht?", höre ich Yuuta skeptisch fragen.

„Nee-san und ich", meine ich lächelnd und biete Yuuta dabei den Fisch an.
Yuuta stottert irgendwas und scheint den Fisch nicht essen zu wollen.
Komisch, ich dachte immer, er mag Fisch...
„Keinen Fisch, Yuuta?", frage ich noch einmal nach.
Er schüttelt nur den Kopf und sucht etwas. Was, weiß ich auch nicht.

„Nee-san, was hast du gekocht?", meint er plötzlich.
Na danke sehr... Dann werd ich eben Mizuki den Fisch anbieten müssen. Passt mir ja gar
nicht.

„Mizuki. Fisch?" Sehr freundlich, ich weiß. Aber immerhin.

Mizuki blickt mich nur aus großen Augen an. „Hast du... gerade meinen Namen genannt?"
Ich wusste es, da war doch was...
Ich nicke nur leicht. Warum etwas sagen, wenn es auch wunderbar so geht?

Super, jetzt strahlt der Idiot wie ein Honigkuchenpferd.
„Ich hätte gern etwas Fisch, Fuji-kun."

Ja, ich weiß, ich habe ihn beachtet. Ist das ein Grund, wie verstrahlt hier zu sitzen?
Nein.
Trotzdem gebe ich dem strahlenden Manager etwas von dem Fisch, Yuuta wird böse, wenn
ich ihn verhungern lasse.
„Bitte sehr."

„Danke, Fuji-kun!" Verdammt, ich weiß, wie ich heiße und alle anderen wissen das
auch! Wirklich nervig der Junge...

Das Abendessen verläuft ziemlich schweigsam, anscheinend weiß keiner so recht, was er
sagen soll.
Schließlich bricht Nee-san das Schweigen, indem sie fragt, wer noch etwas von den
Kartoffeln möchte. Ja, Nee-san und ich haben absichtlich kein japanisches Essen gemacht.

Nach einiger Zeit sind dann alle satt. Yuuta lächelt ein wenig – Juchhu! – Nee-san und ich
sowieso und St. Rudolphs Manager strahlt immer noch so radioaktiv.
„Und was nun?", frage ich zögerlich. Nee-san und ich haben leider vergessen, zu besprechen,
was nach dem Abendessen passiert.

„Bescherung?" Gut, auf Nee-san kann man sich trotzdem verlassen.
Doch Mizuki schüttelt den Kopf. Was will der denn schon wieder?
Yuuta sieht ihn fragend an. „Was hattest du denn vor, Mizuki-san?"
Ein Grinsen breitet sich auf dem Gesicht des Managers auf. Gaaanz toll.

„Tanzen!"

Bitte? Ich glaub, ich hab mich verhört! Warum will der Typ an Heiligabend tanzen?!
Yuuta schaut ihn genauso entsetzt an wie ich.

Und Nee-san? Oh nein, die ist schon bei der Anlage und sucht Weihnachtsmusik…
Na, das wird lustig.
Und schon dudelt uns fröhliche, quietschige Weihnachtsmusik entgegen. Juchhu, das freut
uns natürlich sehr.

Doch Mizuki steht schon neben mit – wie hat er denn das gemacht? – und fragt mich
ernsthaft, ob ich mit ihm tanzen wolle. Okay, was habe ich verpasst?
Ich meine, hat der Typ sie noch alle?!

Nur, weil ich ihn heute Abend mal nicht ignoriert habe, heißt das nicht, dass wir die besten
Freunde sind. So weit kommt's noch!
Entsetzt starre ich ihn an. „Mizuki. Das ist ein Scherz, oder?"
Der Manager schüttelt nur grinsend den Kopf. „Nein, Fuji-kun, das ist kein Scherz."

Zu meinem Entsetzen greift der Verrückte nach meinen Händen und zieht mich in die Mitte
des Wohnzimmers. Hallo?! Hat der sie noch alle?!
Grinsend fängt Mizuki an zu tanzen und ich taumle und stolpere mit.

Nein, ich kann tanzen, aber nicht, wenn ein Verrückter meine Hände hält!
Yuuta steht mit knallrotem Kopf in einer Ecke und sieht uns erschrocken an. Sein
gewimmertes „Mizuki-san" passt wirklich gut zu dem Bild.

„Mizuki", zische ich, „lass sofort meiner Hände los!"
„Nein", flötet dieser gut gelaunt. Oh, ich könnte ihm den Hals umdrehen – und zwar lachend.

Yumiko steht übrigens kichernd neben Yuuta und grinst dämlich. Na, wenigstens hat die ihren
Spaß.
Ich werfe ihr einen finsteren Blick zu. „Nee-san... Hör sofort auf zu lachen!"

Doch Nee-san reagiert nicht – beziehungsweise sie lacht nur noch mehr.
Ich sehe wieder zu Mizuki, der immer noch meine Hände festhält. Ich öffne meine Augen und
funkle ihn an – das wirkt meistens.

Doch der Manager grinst immer noch so verstrahlt und tänzelt fröhlich weiter rum.
„Mizuki", zische ich ihn an.
„Jaa? Was ist denn, Fuji-kun?" „Lass endlich meine Hände los!"
„Nehein!" Ich kille ihn. Irgendwann. Der geht mir ja so dermaßen auf den Keks!
Ich funkle ihn einfach weiter an. Irgendwann muss er nachgeben. „Mi-zu-ki!"
„Ach, Fuji-kun, jetzt hab dich doch nicht so und tanz mit mir!"
Nein. Nie und nimmer. So verrückt könnte ich nicht sein.

Doch zu meinem absoluten Entsetzen kam mir der Manager St. Rudolphs immer näher.
„Was ist denn, Fuji-kun?" Argh. Er soll aufhören, meinen Namen zu nennen. Auf der Stelle!
Und er könnte sich auch etwas von mir entfernen. Oder einige Meter. Oder er könnte aus
unserem Haus verschwinden und sich nie mehr blicken lassen. Doch leider tut der Typ das
genaue Gegenteil. Richtig, er kommt mir noch näher. Inzwischen berühren sich unsere
Nasen fast. Hilfe! Los, verschwinde!

Ich werfe erneut einen Blick zu meinen Geschwistern. Yuuta hat die Augen weit aufgerissen
und starrt uns entsetzt an. Nee-san lächelt breit und scheint auf irgendwas zu warten. Ich weiß
nicht genau, auf was, aber ich glaube, ich möchte es auch gar nicht wirklich wissen. Wenn
Nee-san so guckt, kann das nicht gut sein.

„Fuji-kun, wo schaust du denn hin? Ich bin doch hier!"
Ja, genau deshalb schaue ich ja weg.
Mizuki lässt eine meiner Hände los – juchhu! –, legt sie an meine Wange – bäh! – und grinst
mich dämlich an. Ähm, was genau hat er jetzt vor? So wie der grinst, nichts Gutes. Absolut
nicht.
„Mizuki? Was hast du vor?", frage ich vorsichtig nach.
„Och, gar nichts." Toll, dann kann er ja gehen.

Tut er aber nicht. Und seine Hand ist immer noch an meiner Wange,
„Nimm deine Hand weg!", fauche ich ihn an.
„Nö! Werd ich nicht!"
Ich seufze entnervt. Das war ja so klar.

„Warum nicht?"

„Keine Lust."

„Nimm deine Hand weg!"

"Nö!"

Ich seufze erneut.

„Mizuki-san, lass Aniki doch in Ruhe. Sonst streitet ihr nur den ganzen Abend."
Danke, Yuuta, vielen, vielen Dank. Du hast was gut bei mir.

Der Manager grinst zwar immer noch, aber immerhin lässt er mich los und dreht sich um.

Yumiko sieht enttäuscht aus. Was die wohl wieder wollte...

„Ne, Yuuta-kun...", höre ich Mizuki plötzlich sagen. Wehe. Wehe, er fasst Yuuta an.

...

Ich bring ihn um.

Mizuki steht tatsächlich direkt vor Yuuta – viel zu nah – und lächelt ihn an. Und Yuuta? Der
lächelt zurück. Ich glaube, ich spinne!

Ich sehe wie der Manager Yuuta irgendetwas ins Ohr flüstert. Entsetzt und mit weit
aufgerissenen Augen starre ich die beiden an. Nee-san quietscht gerade komisch rum.
Vielleicht sollte ich mal gucken, ob es ihr gut geht...
Also bewege ich mich langsam zu den Dreien hin und versuche möglichst ruhig zu wirken.

Doch plötzlich bleibe ich wie erstarrt stehen und sehe die beiden Tennisspieler St. Rudolphs
entsetzt an.

Yuuta und... Mizuki?

Ich werfe einen erschrockenen Blick zu Nee-san. Ja super, die grinst und freut sich wie blöd.
„Nee-san..." Ich stehe inzwischen vor ihr und sehe sie hilfesuchend an. Sie kann sich doch
nicht im Ernst freuen, dass Mizuki gerade... Yuuta küsst!

„Ja, Shyuusuke? Ist irgendetwas?"

Ich nicke und zeige auf Yuuta und Mizuki. „Das."

„Ach, freu dich doch für Yuuta." Bitte?! Ich soll mich für Yuuta freuen?

Natürlich! Der Typ, den ich am meisten hasse, küsst gerade meinen Bruder! Juchhu, das ist
doch echt toll. Genau, Nee-san.

Ich starre sie an. Nee-san scherzt. Es muss so sein. Außer, Nee-san ist auch so ein
verrücktes Shounen-Ai-Fangirly. Bitte nicht!
„Na, schau doch nicht so geschockt! Sieh mal, wenn Yuuta jemanden gefunden, den er ma-"
„Nee-san! Aber nicht Mizuki! Ich habe ja nichts dagegen, wenn Yuuta mit einem anderen
Kerl zusammen ist, aber nicht mit Mizuki!"

„Ach, Shyuusuke..." Yumiko seufzt und sieht mich dann lächelnd an.
„Aber Nee-san... Wieso Mizuki?" „Weil Mizuki-kun sich um Yuuta kümmert. Und Yuuta
mag ihn eben sehr gerne. Ach, komm schon, Shyuusuke! Wenn du dich nicht schon für beide
freust, dann wenigstens für Yuuta. Ne, Shyuusuke?"

Ich seufze und nicke dann. Nee-san hat ja recht.

„Eh, Aniki..."
Wieder lächelnd drehe ich mich zu Yuuta, der mich etwas verlegen ansieht. Wie niedlich.
„Ja, Yuuta?" „Tut mir leid, Aniki...", murmelt er leise.
Schmunzelnd gehe ich zu ihm und lege ihm eine Hand auf die Schulter.
„Schon okay, Yuuta."

Yuuta sieht mich verwirrt an. „Wirklich?"
Ich nicke. „Ja, wirklich."
Dann lächelt er etwas. „Danke, Aniki!"

Wieder mit dem üblichen Lächeln auf den Lippen gehe ich zu Nee-san.
„So gut, Nee-san?"
„Ja, so ist gut." Nee-san lächelt auch und nickt.

„Und was ist nun mit der Bescherung?", frage ich.

Nee-san seufzte leise. „Ich hab keine Ahnung, Shyuusuke. Sollen wir Mizuki-kun und Yuuta
fragen?"

Unwissend zucke ich mit den Schultern. „Weiß nicht."

Nee-san setzt sich lächelnd aufs Sofa; ich tue es ihr gleich. Dann lehne ich mich an Nee-san.
„Ich glaub, ich rufe morgen früh rufe ich erst einmal Eiji und Kunimitsu an und erzähle ihnen
von dem Abend. Ne, Nee-san?"

"Tu das, Shyuusuke."



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