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Autor: dat_azra
Für: mangacrack
Cast: Fuji, Ryoma


***

Titel: Ein chaotisches Weihnachtsfest

Autor: dat_azra
Disclaimer: Keine der Figuren gehört mir, ich verdien kein Geld und leih sie mir hier nur für meine bösen Zwecke aus ^^
Kommentar: Da sich die Story innerhalb eines Monats ziemlich selbständig gemacht hat und viel zu lange wurde, musste ich einige Stellen kürzen. Ich hoffe, dass die Story dadurch nicht komplett verzerrt wurde ^^
Pairing: Fuji x Ryoma... zumindest sollte das so sein.
Widmung: Eine Wichtelfanfic für mangacrack! Frohe Weihnachten, ich hoffe, sie gefällt dir wenigstens ein bisschen *in einem ziemlichen KreaTief festsaß*
Warnung: Nicht gebetat (keine Zeit gehabt óò), viel zu viel Dialog *flücht* und ein Ryoma der völlig OoC geworden ist -.-

"Game and Match. 7:5 für Fuji!", schallte Eijis Stimme durch die Halle. Ryoma seufzte und ließ sich frustriert auf die Trainerbank am Spielfeldrand fallen.
"Schade Ryoma, aber es ist noch zu früh, um gegen mich zu gewinnen."
"Mada mada dane, Fuji-senpai."
Fuji setzte sich lächelnd neben ihn.
"Aber es war eine nette Abwechslung..."
"Fuji-senpai..."
"Wann hörst du endlich auf, mich so zu nennen?"
"Du bist mein Senpai, das ist Fakt."
"Ryoma... du weißt genau, wie ich das meine."
"Wir sind aber in der Schule!"
"Ja und?"
Fujis Gesicht kam bedenklich nah an Ryomas heran, der gleich darauf zurückschreckte.
"Nicht hier, Fuji-senpai!"
Fuji seufzte.
"Dann eben nicht, auch wenn ich deine Probleme nicht verstehe."
"Wir haben vereinbart, dass es unser Geheimnis bleibt - zumindest vorerst."
"Aber Ryoma... wir sind jetzt seit drei Monaten zusammen und die anderen wissen eh Bescheid..."
"Hast du es ihnen etwa gesagt???"
"Nein, natürlich nicht, aber es dürfte auch so für jeden offensichtlich sein." Mit diesen Worten stand Fuji auf und ging in die Umkleidekabine. Heute war der letzte Tag vor den Ferien und sie hatten in der Halle trainieren müssen, da es in der Nacht überraschend geschneit hatte.
"Hoi Ochibi! Was ist denn mit Fujiko-chan los?"
"Was weiß ich?"
Eijis weitere Frage ignorierend ging Ryoma ebenfalls zu den Umkleidekabinen. Fuji packte gerade seine Sachen zusammen und beachtete ihn nicht. Auch als Ryoma sich räusperte, sah er nicht auf.
~Che!~, dachte Ryoma, ~Da hab ich wohl wieder Mist gebaut.~
"Fuji-senpai, ich..."
"Ich hab keine Zeit, ich... muss meine Kakteen vom Balkon holen, die gehen sonst ein."
Elegant warf er seine Sporttasche über die Schulter und verschwand nach draußen.
~Schöne Scheiße!~ Ryoma setzte sich auf eine der Bänke. Wenn Fuji so beleidigt war, war es am besten, ihn erstmal in Ruhe zu lassen, er würde sich schon wieder einkriegen... oder erwartete der jetzt, dass Ryoma ihm hinterherlief und die Sache klarstellte? Ryoma zermarterte sich das Hirn darüber und merkte gar nicht, wie die anderen Regulars einer nach dem anderen eintrat. Erst Momos quer durch den Raum gebrülltes "Oi Echizen, kommst du mit Burger essen?" holte ihn wieder in die Gegenwart zurück.
"W-was?", fragte er und kassierte einen verwirrten Blick von Momo.
"Burgeressen? Gleich? Eiji-senpai bezahlt auch."
"Ich tue was?", rief Eiji dazwischen. "Vergiss es, ich hab kein Geld."
"Eiji!!!"
"Hoi? Ist doch wahr..."
Ryoma schüttelte nur den Kopf. Er konnte es sogar verstehen, dass Eiji sich weigerte zu zahlen... nachdem sie beim letzten Mal beinahe die komplette Burgerbude um ihre Vorräte gefuttert hatten. Vielleicht hätten sie sich besser mit den üblichen zwei Bürgern begnügen sollen...
Ryoma zog sich um und ging ebenfalls raus, vielleicht fiel ihm ja an der frischen Luft etwas ein, wie er Fuji wieder beruhigen konnte.

Eiji lief unterdessen in Richtung Park, wo er Fuji vermutete. Der war ihm viel zu schnell verschwunden, also musste irgendwas passiert sein. Tatsächlich fand er ihn alleine auf der Schaukel sitzen. Hier saß er immer, wenn ihn etwas bedrückte... Ob Inui das auch schon in seine Datenbank aufgenommen hatte?
"Hoi Fuji", sagte Eiji leise und setzte sich, nachdem er den Schnee weggewischt hatte, auf die Schaukel neben seinen besten Freund. Fuji antwortete ihm nicht, sondern starrte weiter ins Leere.
"Fuji? Was ist los?"
"Ich bin dieses ewige Versteckspiel Leid."
"Hä?"
Fujis Kopf drehte sich in Eijis Richtung
"Kann ich dir was anvertrauen, ohne dass du es gleich der halben Schule erzählst?"
Eijis Wangen plusterten sich auf.
"Natürlich. Du kannst mir alles sagen!"
"Du darfst es aber wirklich niemandem sagen.. auch nicht Oishi."
"Nani? Nicht mal Oishi...? Dann muss es ja sehr ernst sein... also gut, ich werde es niemandem sagen."
"Wenn doch, weiß ich auf wen ich sauer sein muss."
Eiji nickte und bedeutete Fuji, zu erzählen.
"Eiji... Echizen und ich... wir sind zusammen."
"Wie zusammen?", fragte Eiji.
"Na, richtig zusammen. Wir lieben uns."
Mit einem lauten RUMMS kippte Eiji von der Schaukel und landete unsanft im Schnee.
"Hoi Fuji! Mach keine Witze!"
"Das war kein Witz... ich liebe ihn wirklich."
"Jetzt echt?", fragte Eiji perplex.
Fuji nickte und drehte seinen Kopf zur Seite, sodass Eiji, der gerade wieder auf die Schaukel kletterte, sein Gesicht nicht sah.
"Aber ich weiß nicht, ob er mich wirklich liebt, weißt du? Wir sind seit drei Monaten zusammen und.. Eiji?" Er wandte sich wieder Eiji zu, der erneut im Schnee saß.
"Mou Fuji.. schock mich doch nicht so."
"Wieso schocken? Hast du ein Problem damit?
"Was? ich? Nein. Aber es wäre schön, wenn du mich das nächste mal warnen würdest, bevor du mich einfach so vor vollendete Tatsachen stellst."
Fuji lächelte. "Mal sehen, vielleicht denk ich ja dran."
"Nya Fuji, meinst du nicht, dass Ochibi sich wieder einkriegt?"
"Wahrscheinlich hast du Recht... ich sollte mich wohl besser langsam um sein Geschenk kümmern, anstatt hier Trübsal zu blasen."
Eiji blinzelte. "Geschenk? Hab ich was verpasst?"
"Saa... aber vergiss nicht: Echizen hat nächste Woche Geburtstag..."
"Uahhhhhh! Und das sagst du mir erst jetzt???"
"Ich dachte, du wüsstest das.. schließlich bezahlst du ihm seit drei Jahren seine Burger."
"Ja schon, aber du weißt doch, dass ich diese wichtigen Tage immer vergesse. Du hättest mich ruhig etwas früher daran erinnern können... Wollen wir ihm zusammen was schenken?"
"Sei mir nicht böse, aber... ich hatte mir schon was überlegt und das ist eher... privat."
"Ah verstehe. Dann sollte ich besser schnell in die Stadt gehen und etwas passendes suchen." Eiji stand auf und wollte gehen, aber Fuji hielt ihn noch einmal zurück.
"Eiji.. danke."
"Hoi? Ich hab doch gar nichts gemacht..."
"Doch, hast du. Auch wenn du nicht weißt wie... wir sehen uns!" Fuji drehte sich um und ging in die andere Richtung nach Hause.

Ryoma lag in seinem Zimmer und streichelte gedankenverloren Karupin. Heute war sein Geburtstag und er hatte überhaupt keine Lust aufzustehen und irgendetwas zu machen. Seine Geschenke hatte er heute Morgen bereits bekommen. Von seinem Vater ein PC-Spiel, was er sich vielleicht bei Gelegenheit mal antat, seine Mutter hatte ihm einen Gutschein für ein Buch geschenkt... wann er den einlösen würde, wusste er auch noch nicht und seine Cousine hatte ihm sein Lieblingsgriptape geschenkt.. gut, damit konnte er immerhin etwas anfangen. Ansonsten hatte er Geld von seinen Bekannten geschickt bekommen... wahrscheinlich war er das nächste Mal dran, die Burger zu bezahlen.

Fuji hatte sich heute den ganzen Tag noch nicht blicken lassen, was Ryoma frustrierte. Seit einer halben Woche herrschte Funkstille zwischen ihnen und Ryoma kam einfach nicht drauf, was er falsch gemacht hatte, dass Fuji so lange schmollte. Auch als er versucht hatte, mit ihm zu reden, hatte Fuji ihm nur die kalte Schulter gezeigt. Und das nahm Ryoma ziemlich mit, auch wenn er es niemals zugeben würde. Spürte er etwa Liebeskummer? So ein Blödsinn... wenn Fuji nicht mehr mit ihm zusammen sein wollte, war das sein Problem, Ryoma konnte auch sehr gut ohne ihn leben! Zumindest versuchte er, sich das selbst weis zu machen. Aber er spürte, dass es nicht der Fall sein würde. Er vermisste Fuji jetzt schon. Was war nur los mit ihm?

Es klingelte und Ryoma sprang aus dem Bett. Das war bestimmt Fuji! Der würde seinen Geburtstag nicht vergessen, bestimmt nicht. Unten schuppste er seinen Vater zur Seite, der im Begriff war, die Tür zu öffnen, und kam schlitternd an der Tür zum Stehen.
Als er sie jedoch öffnete, wünschte er sich, es nicht getan zu haben, denn schon sprang ihn ein extrem gut gelaunter Eiji an, der ihn knuddelte und ihm alles Gute zum Geburtstag wünschte. Hinter ihm erkannte er den Rest seines Tennisteams, selbst Tezuka hatte sich bereit erklärt, mitzukommen. Oishi versuchte, seinen Doppelpartner zurückzuhalten, aber der ließ gar nicht von Ryoma ab, der mittlerweile enttäuscht festgestellt hatte, dass Fuji nicht dabei war.

Er ließ seine Senpais eintreten und ignorierte seinen Vater, der mit einer Beule am Kopf auf dem Boden saß und die Horde Jugendlicher ungläubig anstarrte.
„Wir gehen nach unten“, erklärte er seinen Senpais und ging mit ihnen in den Keller. Dort hatte sein Vater einen kleinen Partyraum eingerichtet und jetzt wusste Ryoma auch endlich, wofür... denn für gewöhnlich gab es in diesem Gebäude keine Partys.

Momo sprang direkt zur Anlage und suchte CDs raus, während die anderen ihn mit Glückwünschen überhäuften. Dass er Geschenke bekam, überraschte ihn allerdings. Von Tezuka bekam er ein Buch, von Eiji und Oishi eine DVD, von Taka-san eine Einladung zum Sushi essen, von Momo eine CD, von Kaidoh Badesalz - woher auch immer er wusste, dass Ryoma sie sammelte, wahrscheinlich hatte Inui seine Finger im Spiel, was Ryoma allerdings noch mehr Angst machte- und von Inui bekam er eine Flasche mit lila Flüssigkeit, die Ryoma frühestens im Sommer öffnen würde, um sie als Ameisenvernichtungsmittel zu benutzen. Dennoch bedankte er sich für die Geschenke, schließlich war es der Wille der zählte. Ob er die Geschenke nun wegschmeißen würde oder nicht, war dann ja seine Sache.


Seine Senpais gingen erst am Abend wieder und Ryoma merkte wieder diese innere Einsamkeit. Er war wirklich enttäuscht, dass Fuji nicht gekommen war. Seine Senpais hatten ihn abgelenkt und er hatte auch seinen Spaß gehabt - spätestens als Momo anfing zu tanzen - aber er hatte das Gefühl, dass etwas fehlte.

Er ging nach oben in sein Zimmer und schloss sich ein. Als er sich auf sein Bett gelegt hatte, schnappte er sich seine Kopfhörer und testete die CD, die Momo ihm geschenkt hatte. Immerhin, Momo hatte seinen Geschmack getroffen. Er schloss die Augen und ließ die Bässe in seinen Gehörgängen wummern, so laut, dass er nicht mal hörte, wie sein Vater anklopfte. Er als dieser gegen seine Tür trat, sah Ryoma auf, stellte die Musik ab und schloss die Tür auf.
„Was willst du?“, fragte er schlecht gelaunt.
„Besuch für dich.“ Sein Vater deutete die Treppe hinunter und Ryoma sah Fuji, dick in seinen Mantel eingepackt, im Flur stehen. Sofort war seine schlechte Laune verflogen, dennoch bemühte er sich, Fuji nicht merken zu lassen, wie sehr er ihn vermisst hatte.
„Hallo Echizen.“ Fuji hatte sein gewöhnliches Lächeln aufgesetzt, wie immer, wenn sie hier waren und Ryomas Vater in der Nähe war.
„Fuji-senpai!“, nickte Ryoma nur und bedeutete Fuji, seinen Mantel abzulegen. Fuji tat, wie ihm geheißen und folgte Ryoma anschließend, der, ohne ein Wort zu sagen, wieder auf dem Weg die Treppe hoch war. In Ryomas Zimmer angekommen, wartete der noch auf seinen Senpai und schloss dann die Tür ab. Er wusste zwar nicht, was gleich alles passieren würde, aber sicher war sicher.

„Frohe Weihnachten, Ryoma“, sagte Fuji und hielt ihm ein quadratisches Paket hin.
„Ähmm...“
„Ich weiß, in Amerika wird Weihnachten erst morgen gefeiert, aber da fahr ich Yuuta besuchen.“
„Das mein ich nicht... ich...“
„Willst du es nicht auspacken?“
„Ja... nein... doch... Du verwirrst mich, lass das.“
Fuji lachte leise. „Jetzt pack schon aus. Keine Sorge, deinen Geburtstag hab ich nicht vergessen, das Geschenk bekommst du gleich.“
„O-okay...“ Innerlich Fuji verfluchend, packte Ryoma das schwere Geschenk aus und staunte nicht schlecht, als er ein Fotoalbum in der Hand hielt. Er blätterte ein wenig darin herum und stellte fest, dass die Bilder im Album chronologisch geordnet waren und die Zeit von seinem ersten Jahr an der Mittelschule bis heute zeigte. Auf den meisten Bildern war er selber drauf... wie er von Eiji geknuddelt wurde, wie er mit Momo Burger aß, im Schwimmbad, beim Tennis spielen mit seinem Vater... Moment mal, wann hatte Fuji das Bild denn geschossen??? Er sollte ihn verklagen... wegen Verletzung der Privatsphäre, genau!

„Und?“ Fujis sanfte Stimme direkt an seinem Ohr ließ Ryoma einen Schauer über den Rücken laufen. Ryoma sah sich gerade ein paar Bilder an, die ihn und Fuji zusammen zeigten. Vorsichtig fuhr er mit den Fingern über die Bilder.
„Es ist...“ Ryoma fehlten die Worte. Das erste Mal in seinem Leben hatte er keinen frechen Spruch auf den Lippen. Und Fujis Lippen, die sich langsam seinen Hals hoch küssten, machten die Situation auch nicht gerade einfacher. Ryoma wollte sich wegdrehen, aber Fuji hielt ihn fest.
„Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dich jetzt einfach gehen lasse.. ich hab dich sehr vermisst, Chibi.“
„Nenn mich nicht so, ich bin fast so groß wie du...“
„Aber jünger.“ Wieder lachte Fuji leise und ließ sich nach hinten auf Ryomas Bett fallen.
„Fuji-sen... Syuusuke. Es tut mir Leid... ich...“
„Pscht, es ist okay. Ich weiß, dass es dir Leid tut, man sieht es dir an.“
„Gar nicht wahr.“
„Oh doch... du weißt es nur nicht. Aber glaub mir, das würde auch Inui bestätigen.“

Ryoma grummelte und ließ sich von Fuji den Kopf kraulen.
„Wo hast du eigentlich die ganzen Bilder her.. besonders die mit mir und meinem Alten?“
„Betriebsgeheimnis.“ Obwohl Ryoma Fuji nicht sah, wusste er, dass sein Senpai lächelte und er wusste, dass Fuji ihm wirklich nicht mehr böse war.
„Krieg ich jetzt mein Geschenk?“
„So ungeduldig heute? Hast du nicht genug von den anderen bekommen?“
„Doch, aber du hast gesagt...“
„Ich weiß. Hier.“
Ryoma schaute verdattert.
„Kerzen?“, fragte er irritiert.
„Nicht irgendwelche Kerzen, schau mal genauer und dann streng dein kluges Köpfchen ein bisschen an.“

Ryoma seufzte. Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn Fuji ihm einmal etwas zum Geburtstag schenkte, wo er nicht erst über tausend Umwege gehen musste, um es zu bekommen. Letztes Jahr war es eine Schnitzeljagd, davor das Jahr hatte er erst ein paar dumme Spiele spielen müssen, um sein Geschenk zu bekommen und diese Jahr durfte er knobeln! Er sollte Fuji-senpai wirklich verklagen.

Nachdem er alle Kerzen ausgepackt hatte, stellte er fest, dass es richtige Buchstaben waren, keine komplizierten Gemälde, die Japaner „Schrift“ nannten, nein, es waren Buchstaben, mit denen er in Amerika aufgewachsen war... dann durfte sich die Sache nicht allzu schwierig gestalten. Er verschaffte sich kurz einen Überblick und kam Recht schnell auf die Lösung.

„Echizen Ryoma.“, las er vor. „Oder Ryoma Echizen?“ Er sah Fuji fragend an.
„Das erste. Natürlich wäre die andere Variante auch richtig, aber dann passen die Geschenke nicht mehr.“
„GeschenkE?“
„Ja sicher. Zähl doch mal die Buchstaben.“
„Es sind zwölf, da brauch ich nicht zählen.“
„Eben. Ich dachte, das kann man schön auf das ganze Jahr verteilen. Zwölf Buchstaben, zwölf Monate.“
„Und was willst du da aufteilen?“
„Was wohl? Jeder Buchstabe steht für eine Aktivität, die wir in dem Monat machen. Das „e“ ist im Januar, also kannst du jetzt überlegen, was wir dann wohl machen werden.“

Ryoma ließ seinen Kopf sinken. Er hätte wissen müssen, dass Fuji ihn nicht nur seinen Namen zusammensetzen ließ, sondern noch mehr Denkarbeit von ihm verlangte.
„E... Eisenbahn fahren?“
„Nein.“
„Sondern?“
„Eislaufen, was sonst?“
„Ei-eislaufen? Ich geh doch nicht Eislaufen!“
„Warum denn nicht, es macht doch Spaß.“
„Mir aber nicht.“
„Stell dich nicht so an. Der nächste Buchstabe.. C im Februar. Was machen wir?“
„Ich kenne keine Aktivitäten mit „c“.“
„Man, bist du kreativlos. Ich hab mir überlegt, dass wir den Schulchor bei der Jahresaufführung unterstützen...“
„Das ist nicht dein Ernst, oder?“
„Mein voller.“
„Fuji-senpai. Ich glaub, du hast da was falsch verstanden. Es ist mein Geburtstag, sollten mir die Aktivitäten dann nicht Spaß machen?“
„Das werden sie schon, du musst es nur ausprobieren.“
„Na Klasse... also gut. „H“... Jetzt sag nicht, wir machen einen Monat lang zusammen Hausaufgaben...“
„Nein, ich dachte eher an einen Häkelkurs...“
„WAS???“
„Das war nur Spaß... Natürlich heiraten wir im März.“
„Fuji-senpai... wenn du nicht willst, dass ich früh sterbe, solltest du dir schleunigst etwas anderes überlegen...“
„Was hast du gegens Heiraten?“
„Nichts...“
„Na also, dann wäre das ja geklärt.“
„... aber mein Vater weiß gar nicht Bescheid und die anderen auch nicht und überhaupt...“
„Echizen... das war n Witz. Du bist noch viel zu jung zum Heiraten.“
„Das wäre mein nächstes Argument gewesen.“
„Ich hab mir überlegt, dass wir das neue Hallenbad testen. Schwimmen kannst du ja wohl, wenn schon nicht Eislaufen...“
„Ich hab nie behauptet, dass ich nicht Eislaufen kann...“
„Saa.“
„Weiter... „I“... Inlineskaten?“
„Können wir auch machen, ich dachte aber eher an Burger essen...“
„Du magst doch gar keine Burger. Außerdem, was hat das mit „i“ zu tun?“
„Du hast doch eben noch gequengelt, dass du etwas machen willst, dass dir auch Spaß macht. Und das „i“ steht für Imbissbude.“
Ryoma seufzte. Mit Fuji zu diskutieren war in etwa so schwierig wie einen hungrigen Löwen zu bändigen... mit bloßen Händen.
„Machen wir weiter, ich wollte nicht den ganzen Abend überlegen, was ich alles zum Geburtstag bekomme. „Z“... Zoobesuch?“
„Wow, du bist gut. Ja, wir werden in den Zoo gehen.“
„Immerhin etwas erraten. „E“... Im Juni, also fällt Eislaufen schon mal flach... hmm.. Eis essen.“
„Sehr gut Das nächste...“
„N...eonkostüme nähen?“ Er glaubte nicht wirklich dran, aber bei Fuji war ja alles möglich. Als sein Senpai nicht antwortete, drehte Ryoma den Kopf herum und sah Fuji, der sich die Hand vor den Mund presste und sich offensichtlich ein Lachen verkniff.
„Da bin nicht mal ich draufgekommen, aber wenn du drauf bestehst...“
„Nein. Also, was machen wir?“
„Nachtangeln.“
„Das machen nur alte Männer...“
„Gut, dann sind wir im Juli eben alt.“
„Mada mada dane.“ Da war das letzte Wort noch nicht gesprochen. Aber Ryoma hatte ja noch Zeit, sich was anderes zu überlegen und Fuji dann zu überreden.
„August und „r“... reisen?“, fragte Ryoma.
„Das war mir dann doch zu teuer. Ich dachte eher an reiten...“
„Auf Pferden?“
„Nein, auf Hühnern. Natürlich auf Pferden. Wir werden Verwandte von mir besuchen, die leben auf dem Land.“
„Also doch reisen...“
„Wenn du es sagst.“
„Fuji-senpai... ich bin müde, kannst du mir die restlichen Sachen nicht einfach so sagen, sonst schlaf ich hier ein.“
„Hm... na gut, aber nur, weil du das Geburtstagschibi bist.“
„Du sollst mich nicht..“
„Also im September werden wir ein Wochenende auf einer von Atobes Yachten verbringen, ich hab ihn schon gefragt und er stellt uns eine zur Verfügung.“
„Alles klar“, bemerkte Ryoma trocken.
„Das ist mein Ernst!“
„Womit musstest du ihn bestechen?“
„Bestechen?“
„Ich bitte dich... der Typ gibt doch nichts ohne Gegenleistung.“
„Du hast ein sehr schlechtes Bild von Atobe...“
„Mada mada dane. Erzähl weiter.“
„Okay, im Oktober gehen wir in die Oper, im November bekommst du eine professionelle Massage und im Dezember wirst du Aktmod...“
„Fuji-senpaiiii!!!!“
„Nicht?“
„Nein.“
„Okay, dann eben die langweiligere Variante. Du bekommst ein Spiel von mir, wo du den Aufschlag hast und ich richtig ernst spielen werde.“
„Ohne Spielchen?“
„Ohne Spielchen.“

Ryoma wusste noch nicht, was er von diesem Geschenk halten sollte und sah deshalb verunsichert zu Fuji hinüber. Der schien allerdings zu wissen, dass Ryoma sich noch nicht wirklich freuen konnte und lächelte. Ryoma nickte, stand auf und verschwand aus dem Zimmer, einen verdutzten Fuji zurücklassend. Aber schon nach ein paar Minuten kam er mit einem Tablett auf den Arm zurück.
„Ich hab dir gar nichts angeboten.“, nuschelte Ryoma verlegen und Fuji lachte. Ryoma hatte andere Sorgen gehabt, als er ihn plötzlich in der Tür hatte stehen sehen und Fuji verstand es. Zusammen tranken sie den Tee und aßen die Leckereien, die Ryoma auf die Schnelle zusammengesucht hatte.
„Bleibst du heute Nacht hier?“, fragte der Jüngere, als sie mit dem Essen fertig waren und eng aneinander gekuschelt auf Ryomas Bett saßen.
„Soll ich?“
„Ich wäre dafür...“ Mit den Worten drehte Ryoma sich zu Fuji gab ihm einen scheuen Kuss. Er hatte Fuji schon so oft geküsst, aber nach Tagen der Abstinenz war es beinahe wieder so, wie vor drei Monaten, als Fuji ihn ziemlich überrumpelt hatte. Fuji erwiderte den Kuss zögernd und zog Echizen unter die Decke.
Irgendwann schliefen sie einfach ein und wurden am nächsten Morgen unsanft geweckt, als Ryomas Vater seinen Sohn wecken wollte und dabei schockiert festgestellt hatte, dass dieser die Nacht nicht alleine verbracht hatte.
Aber dies ist eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll.

~*~*~*~ Ende ~*~*~*~

Kurzes Nachwort: Ich weiß, die Story ist schlecht. Aber man möge mir vergeben, ich habe mich wirklich bemüht, etwas einigermaßen originelles zu schreiben, es ist mir nur nicht gelungen... Trotzdem: Frohe Weihnachten ^^



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