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Autor: SayamiLuna
Für: M
Cast: Mizuki, Yuuta, Fuji


***

Schöne Bescherung?

Etwas genervt mache ich mich auf den Weg zum Konbini. Wieso hab ich bloß nicht früher ans Einkaufen gedacht? An Heiligabend ist das eine Qual. Außerdem... Es schneit. Mir ist kalt. Fies. Irgendwann spüre ich die Blicke anderer Leute auf mir ruhen. Was die schon wieder haben...

Also, meine Frisur ist in Ordnung, ich hab die Haare ja eben erst gewaschen. Mein Lieblingspulli sieht auch gut aus – die rosafarbenen Rosen schimmerten auf dem Violett so schön wie eh und je. Und meine Hose ist eine einfache schwarze Jeans, die etwas eng anliegt und leicht glitzert. Irgendein vorbeigehender Idiot kichert als er mich ansieht – was ist denn heute los?!

Naja. Egal. Ich bin inzwischen am Konbini angekommen. Als ich den Selbstbedienungsladen betrete, starren mich schon wieder irgendwelche Leute an. „Ich fühl mich irgendwie beobachtet...“, grummelte ich zu mir selbst. So. Zehn Minuten später verlasse ich den Laden wieder und eile nach Hause. Uwah, ist mir kalt.

Zuhause angekommen schließe ich die Tür auf, trete ein – und bin sehr zufrieden mit mir; meine Deco ist einfach umwerfend. Leise summend dekorierte ich noch etwas um, ich hatte irgendwie nichts zu tun. Jetzt bin ich gerade eine Viertelstunde zuhause, da ertönt die Türklingel. Wow. Ich kriege Besuch. Welch Wunder.

Ich öffne die Tür und lächle freundlich, als ich den überraschenden Besuch sehe – „Yuuta-kun!“ Yuuta-kun hat etwas Schnee in den Haaren – es schneit ja immer noch – und sieht irgendwie durchgefroren aus. „Hallo Mizuki-san!“ “Komm rein. Willst du ’n Tee?”, biete ich ihm höflich an. „Ja, gern, danke!“ Ich schließe die Haustür hinter Yuuta-kun. Dieser sieht irgendwie leicht geschockt aus. „Yuuta-kun? Alles okay?“ „Eh... Ja.“ Er starrt meine Deco an. „Ja... Du magst eben lila.“ „Ich mach uns Tee!“ Mit diesen Worten husche ich in die Küche und mache ganz brav Tee.

Kurz darauf sitzen wir im Wohnzimmer auf diesen herrlichen, bequemen Sesseln und trinken Tee. Ich hantiere mit den Streichhölzern herum und Yuuta-kun starrt mich etwas mitleidig an. „Mizuki-san...? Was machst du da?“ „Ich versuche, dieses verdammte Streichholz zum Brennen zu bringen.“ Wie gesagt, ich versuche es. „Lass mich mal.“ Yuuta-kun nahm mir die Streichhölzer und das kleine Päckchen aus den Händen und zündete das Streichholz mit Leichtigkeit an. Yuuta, du Angeber. Naja, immerhin brennt die Kerze. Jetzt noch das Licht aus... Weihnachten ist eine tolle Erfindung.

„Was ist eigentlich mit Fuji-kun? Ich dachte, du wolltest Weihnachten mit ihm verbringen?“ „Ja... Eigentlich schon, aber ich hab ehrlich gesagt keine Lust, den ganzen Abend mit Yumiko und Aniki rumzusitzen und beiden beim radioaktiv strahlen zuzuschauen.“ Wir sehen uns an und müssen aus irgendeinem Grund lachen. „Weihnachten mit der Familie ist ja toll, aber... NUR mit der Familie ist bei den beiden schon etwas unheimlich.“ „Wir können die beiden doch einladen, dann können wir zusammen Weihnachten feiern!“, schlug ich lächelnd vor. „Hm... Weiß nicht... Von mir aus gern!“ Yuuta-kun kann also auch ’radioaktiv’ strahlen.

Etwa zehn Minuten und ein fröhliches Telefonat mit Fuji Yumiko später war alles geklärt und eben genannte würde mit Fuji-kun hierher kommen.Weihnachten, Yuuta-kun, Fuji-kun – besser kann der Tag doch gar nicht mehr werden. „Yuuta-kun? Fuji-kun und Yumiko kommen gleich!“, rufe ich und gehe zurück ins Wohnzimmer. Ich rechne mit einem strahlenden Yuuta-kun, aber er wirkt irgendwie besorgt. „Was ist los?“ „Ich bezweifle, dass das klappt...“ „Wie meinst du das?“ „Ich bin mir sicher, dass das alles im Chaos endet...“, murmelt Yuuta-kun. „Hey... Das wird schon irgendwie klappen.“ „Sicher?“ „Sicher.“

Kurz darauf klingelt es auch schon wieder an der Tür – und ich renne sofort hin und öffne. „Fuji-kun! Yumiko! Kommt rein!“ „Gern, Mizuki, danke.“ So. Jetzt wird’s lustig. Yuuta-kun kommt auch ganz brav her. Feines Yuuta-kun. „Ah, hallo Yuuta!“ Fuji-kun strahlt. Verdammt, sind in der Familie denn alle verstrahlt? Der arme Yuuta-kun wird gleich geknuddelt. Yumiko ist anhänglich. „Ich hab jetzt nur leider kaum was zu Essen da, war vorhin nur eben was einkaufen...“ „Macht doch nichts, Yumiko und ich werden schon irgendwas hinkriegen!“ „Na jetzt hab ich Angst...“ „Danke, sehr freundlich, Mizuki“, entgegnete Fuji sarkastisch, aber mit dem üblichen Lächeln. Typisch. Irgendwie. „Ich mach eben noch Tee.“

Und wieder in die Küche. Jetzt klingelt’s schon wieder. Hallo?! Noch mehr Besuch? Und wieder zur Tür. Seigakus Golden Pair? Hä?! Was hab ich verpasst?! So viel Besuch. Yuuta-kun, Fuji-kun inklusive Schwester, Kikumaru, Ooishi... Habt ihr an Heiligabend nichts anderes zu tun?

„Kommt doch rein...“ Ich bin verwirrt. Ich bin SEHR verwirrt. Dass Yuuta-kun kommt, ist toll. Fujis sind überraschend, aber auch gut. Aber wer zum Teufel hat Golden Pair eingeladen?! Fuji-kun..? Ach nein, der wusste ja bis vorhin noch nicht mal, dass er überhaupt kommt. Naja, okay. Mal sehen, was sich aus dem Abend machen lässt.

Kurz darauf sind alle Wohnzimmer gequetscht auf Sesseln untergebracht und jeder hat eine Tasse Tee in den Händen. Wunderbar. Und ich hab immer noch keine Ahnung, was hier überhaupt los ist.

Yumiko und Fuji-kun sind in die Küche verschwunden und kochen irgendwas – unheimlich. Golden Pair, Yuuta-kun und ich hocken jetzt im Wohnzimmer und kriegen kein Gespräch zustande. Kann ja lustig werden.

Irgendwann später tauchen Yumiko und Fuji-kun auch wieder auf – Essen scheint fertig zu sein. Na endlich. Kikumaru hat schon rumgejammert. „Essen ist fertig~♪!“ „Hoi hoi!“ Ich bin beeindruckt – Yumiko und Fuji-kun scheinen sich Mühe gegeben zu haben.

Kaum sind alle fertig, wird Kikumaru ganz hibbelig. „Nya, Bescherung~!“ „Ganz ruhig, Eiji...“ Okay, Bescherung...

Alle sind toll beschenkt, jeder wurde mindestens einmal von Kikumaru geknuddelt, alle haben gute Laune und Weihnachtslieder werden wie bescheuert gegrölt. Ist also trotz anfänglicher Zweifel doch noch ein schönes Weihnachtsfest geworden.



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