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5.12.

Autor:
Yuzuriha_92
Fandom: Digimon
Pairing: Taito
Challenge: “Natürlich künstlich”
Feedback: Hier im GB oder auf Animexx



Natürlich künstlich

„Yamato.“
„Was gibt’s?“
„Hör auf, meine Ohren zu quälen!“
Yama lugte aus der Küche und sah mich verwundert an. „Ich weiß gar nicht, was du hast. Das sind nun mal klassische Weihnachtslieder und du weißt genau, dass ich beim Weihnachtskonzert singen muss.“
„Yama-chan,“ Ich setze meinen und-Schweine-können-fliegen-Blick auf. „Das verstehe ich natürlich, aber fünf Tonlagen zu hoch klingt auch „Oh Tannenbaum“ verdammt abartig.“
Jetzt grinste der Blonde und verschwand in der Küche. „Du weißt doch, das ich dich gerne quäle.“

Oh ja. Das wusste ich. Hatte ich eigentlich schon immer gewusst und hätte ich auch heute morgen wissen sollen, als Matt mich um „einen klitzekleinen Gefallen“ bat. Jetzt saß ich also in der Männer-WG Ishida und behängte den nach all den Jahren schon ziemlich malträtierten Christbaum. Im Prinzip machte es mir ja nichts aus. Ich half ihm schon lange beim Schmücken und hinterher wurde ich mit Schokoladen-Plätzchen belohnt, allerdings... nun ja, Yamato Ishida war eben ein Sadist und es machte ihm absolut nichts aus, zwei Stunden lang extrem falsch zu singen, wenn ich mich nur ein klitzekleines bisschen darüber ärgerte.

Besagter Herr kam nun mit einem Teller halb verbrannter Plätzchen zu mir, drückte mir einen Kuss auf die Stirn und setzte sich dann neben mich.
„Ich hab vergessen, dass man den Ofen nicht so hoch einstellen sollte.“ Erklärte er und schob sich eines der... dunkelbraunen Teile in den Mund.
„Du denkst aber nicht wirklich, dass ich das jetzt esse, oder?“, fragte ich und deutete demonstrativ auf das, was nun meine Henkersmahlzeit darstellte.
„Sicher, denn sonst...“ Er schlang mir die Arme um den Nacken und leckte mir über die Lippen. „... werde ich die nächsten Wochen wohl ganz schreckliche Kopfschmerzen haben.“
„Ich hasse dich.“
„Dito.“

Während auf dem Ding herumkaute (okay, es war lecker, aber das musste ich Monsieur nicht auch noch unter die Nase reiben) summte Yama „Stille Nacht...“. Als er bemerkte, wie ich ihn beobachtete, lächelte er verlegen wandte seine blauen Augen ab. Apropos...

„Sag mal, Yama.“
„Yama.“ Haha. Alter Witz. Ich verdrehte die Augen.
„Deine Augen...“ Ich zog ihn näher an mich heran. „Sind die von Natur aus so blau?“

Ups. Falsche Frage. Schmollend drehte er sich von mir weg. „Du nervst.“
Holla? „Wieso denn? Das ist eine völlig ernstgemeinte Frage, deren Antwort ich als dein göttlicher Geliebter eigentlich schon gerne wüsste.“
„Du weißt es nicht mehr?“ Matt schnappte sich den Teller und ging wieder in die Küche.
„Was weiß ich nicht mehr?“
Aus der Küche war ein Schnauben zu hören. „Die Frage hab ich dir schon beantwortet.“

Ähm. Stopp. Zurück spulen. Ich sollte das wissen? Wann hatte er mir das denn erzählt?
„Und wenn du das vergessen hast, ist das dein Problem, Herzchen.“

„Ich werd nicht mehr. Wann verdammt hast du mir das gesagt?“
„Vor vier Jahren, der Abend, den Kari in ihrem Tagebuch mit ‚Klein-Taichis erste Erfahrungen mit Alkohol’ gekennzeichnet hat.“
„Woher weißt du, was im Tagebuch meiner kleinen Schwester steht? Und warum bist du so gemein und sagst es mir nicht noch mal?“ Ich setzte meinen Dackel-Blick auf. „Yamato Ishida, du Sadist!“
„Aus Überzeugung.“ Der Herr trat nun wieder aus seinem Reich.

Matt schmiss sich auf meinen Schoß und lächelte. „Willst du das wirklich wissen? Dann lass es mich so sagen...“ Er hauchte mir einen Kuss auf die Wange. „Die Farbe ist genauso echt, wie der Weihnachtsmann.“

Natürlich künstlich.



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