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11.12.

Autor:
Yuzuriha_92
Fandom: Digimon
Pairing: Taito (Taichi Yagami x Yamato Ishida)
Challenge: "heilig"
Feedback: Hier im GB oder auf Animexx
Warnung: sap. Zeitmangel. Müdigkeit... Außerdem fehlt der Plot und es wirkt unglaublich zerrissen. (Ich hör ja schon auf.)


heilig


Chi, manchmal frage ich mich, warum du bei mir geblieben bist.
Trotz meines Sarkasmus’.
Trotz meines Egoismus’.
Trotz meiner Launen.
Eigentlich verstehe ich es auch jetzt noch nicht, während ich in meinem Zimmer sitze und an diesem Brief schreibe, den du jetzt liest.
Ich bin mir eigentlich auch nicht sicher, ob ich es wissen will.
Aber es ist mir nicht egal.
Du warst mir nie egal.
Auch das verstehe ich nicht.
Vielleicht bin ich einfach zu dumm.
Jetzt schnaubst du bestimmt und nimmst dir vor, mich auf meine Intelligenz hinzuweisen.
Vergiss es.
In den nächsten Tagen kriegst du mich eh nicht mehr zu Gesicht.
Nein, ich habe nicht vor mich umzubringen (denkst du aber).
Und ich werde auch nicht die Schule wechseln.
Ich werde mich in meinem Zimmer einschließen.
Ganz traditionell.
Aber bitte, ich werde wieder nostalgisch.
Du vermutlich auch.
Erinnerst du dich, als wir uns aus Protest in deinem Zimmer veschanzt haben?
Allerdings haben wir nach zwei Stunden aufgegeben... du hattest Hunger.
Jetzt lachst du vermutlich wieder.
Und ich würde mitlachen.
Tu ich aber nicht.
Schließlich schreibe ich diesen Brief ohne dich.
Und ohne dich lache ich nicht.
Zumindest nicht gerne.

Chi, wahrscheinlich fragst du dich, weshalb ich dir schreibe.
Du weißt ja, dass ich auf dem Papier nichts ordentliches zusammenbringe, merkt man ja an meinen Songtexten.
Ich schreibe dir, weil ich nicht den Mumm habe, dir zu sagen, was ich dir sagen will.
Oder wollte.
Ich habe das Bedürfnis, diesen Artikel in den Papierkorb zu werfen.
Tu ich aber nicht.
Dann müsste ich mit dir reden, und das kann ich nicht.
Will ich nicht.
Darf ich nicht.
Denn dann wärst du sauer auf mich.
Oder enttäuscht.
Und so was ertrage ich nicht.

Chi, du weißt, dass du mir wichtig bist.
Sehr sogar.
Und ich glaube, dass du mich zumindest ein bisschen magst.
Auch wenn ich immer noch nicht weiß, wieso.
Aber egal.
Solange du mich nicht hasst, ist alles gut.
Zumindest fast.

Chi, ich habe dir mal erzählt, dass ich Weihnachten verabscheue.
Weil alle so fröhlich sind und ich nicht.
Daraufhin hast du versucht mich aufzuheitern.
Und ich wäre vor lachen fast geplatzt.
Jetzt grinst du wieder, oder?
Anschließend hast du mir erzählt, was dir wichtig ist.
Die Traditionen.
Das Essen.
Aber am Wichtigsten war dir, diese „Heiligkeit“, wie du es nanntest.
Das alles so ruhig, so besinnlich, so glücklich scheint, dass du es als „heilig“ bezeichnet hast.
Ja, du kleiner unchristlicher Bengel.
Guck nicht so.
Tust du jetzt nämlich.
Ganz bestimmt.
Aber egal.

Chi, weißt du noch was ich geantwortet habe?
Vermutlich nicht.
Ich habe nämlich nicht geantwortet.
Ich habe geschwiegen und dir zugesehen, wie du meine Plätzchen gegessen hast.
Fiesling.
Und doch habe ich nicht protestiert.

Chi, ich mag dich.
Sogar sehr.
Vermutlich weißt du auch das.
Du bist schließlich allwissend.
Oder?

Chi, ich frage mich, ob du weißt, was ich dir sagen will.
Vermutlich nicht. Man kann noch nicht ansatzweise verstehen, weshalb ich dir schreibe.
Mein Gott.
Ich könnte mich ohrfeigen.
Wie kann man nur so lange drumrum reden?

Chi, wie soll ich es sagen...?
Ich weiß nicht, ob du bemerkt hast, wie ich dich seit einiger Zeit ansehe.
Ich sehe dich an, wie die ganzen dummen Gören, die jede Woche am Spielfeld stehen, nur um dich zu beobachten und dahin zuschmelzen.
Ja, ich fühle mich langsam wie ein dummes Gör.

Chi, mir ist nicht vieles heilig.
Vermutlich, weil mir dieser Begriff zu wider ist.
Es gibt eine Sache, die mir heilig ist.
Nur eine.
Das bist du.

Chi, du bist mir heilig.
Du und dein ganzes Wesen.
Ja, es ist lächerlich.

Chi, du erwartest einen Weihnachtsbrief von deinem besten Freund und bekommst das.
Sorry.
Bist du jetzt verwirrt?
Wohl doch nicht allwissend, der Herr.

Chi, verdammt, du glaubst nicht, wie schwer es mir fällt, diese Worte auszusprechen.
Nein, sie nur zu schreiben ist eine Qual.
Aber wenn ich das nicht tue, verstehst du es wohl nicht.
Dummerle.

Chi, ich hasse dich dafür, dass du mich so quälst, so leiden lässt und nicht weißt, weshalb.
Ich hasse mich, weil ich keinen Mut habe.
Schrecklich.

Chi, es tut mir Leid.
Vielleicht wirst du es nicht verstehen.
Mir auch egal.
Denn ich bin ein elendiger Egoist.
Und stolz darauf.

Chi, ich hasse dich, weil ich es nicht kann.

In diesem Sinne frohe Weihnachten.
Yamato.

PS: Ich liebe dich, du Idiot!
Ich liebe dich weil ich dich nicht lieben kann.
...
Ignorier das einfach.





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