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13.12.

Autor:
naboru
Fandom: Yu-Gi-Oh
Rating: U
Pairing: Hints auf Kaiba x Joey
Challenge: "magnetisch"
Feedback: Hier im GB oder auf Animexx



~ Magnetisch oder „Another Disaster before Christmas“ ~

„Das Ding ist cool!“ Joey starrte mit großen, glänzenden Augen auf das Stück Metall, das er in die Luft hielt.
„Oh, nein! Das ist nicht dein Ernst!“, meinte Tristan genervt und rollte mit den Augen. „Musst du immer irgendwas mitnehmen? Irgendwann fällt das der Schule noch auf.“
„Ach komm, die hätten wenn schon längst was gemerkt. Außerdem wollte ich schon immer so einen Magnet haben.“
„Wenn du meinst... Was machst du eigentlich mit dem ganzen Zeug?“
„Hm... Keine Ahnung... irgendwas“, antwortete der Blonde nachdenklich und zuckte mit den Achseln.

Tristan und Joey liefen gerade durch den Gang der Schule. In der letzten Stunde hatten sie Physik gehabt und der Blonde war wieder seiner Leidenschaft nachgegangen, die Schule um einige Gegenstände zu erleichtern.
Er saß ganz hinten vor den Schränken, in denen einige Arbeitsmittel für Physik und Chemie lagen und ab und zu konnte sich der Blonde nicht beherrschen und steckte einiges davon ein.
Manchmal war es ein Reagenzglas – davon hatte er schon eine kleine Sammlung - manchmal Thermometer oder andere Messgegenstände oder wie heute: Ein Hufeisenmagnet.

„Letzte Woche hast du dir doch so ne Art Spritze mitgenommen...“
„Das war eine Pipette!“
„Dann eben eine Pipette... Ich versteh dich einfach nicht... Das ist doch total sinnlos...“ Tristan schüttelte den Kopf.
„Hm, vielleicht, aber ich mag so Zeug.“ Joey grinste und sah dabei auf den Magneten.
Das Metall war etwas größer als seine Hand und war an den Enden blau und rot gefärbt.
Tristan seufzte. „Ja, das merkt man, wenn man in deine Wohnung kommt... Und welchen Platz hast du für das Ding vorgesehen?“
„Vielleicht hänge ich es an die Tür...“
„Man hängt normalerweise Hufeisen an die Tür...!“, murmelte Tristan und öffnete die Tür zu dem Raum, in dem sie jetzt Unterricht hatten.
Joey zuckte nur mit den Schultern.
Die beiden Jungen gingen zu Tea und Yugi, die schon an ihren üblichen Plätzen saßen und die Augenbrauen hochzogen, als sie den Blonden mit seinem neusten Schatz entdeckten.
Mit einem leichten Schmunzeln sahen sie sich an und mussten wie eben Tristan einen Anfall der Euphorie des Blonden über sich ergehen lassen.
Und auch als der Lehrer kam, beschäftigte sich Joey mehr mit seinem neuen Spielzeug, als dass er dem Unterricht folgte.

~ ~ ~ ~ ~ ~

Nach der Stunde herrschte eine ziemliche Hektik in der Klasse. Tristan und Yugi gingen schon vor in die Cafeteria und Tea wartete draußen auf Joey, der noch seine Sachen zusammenpackte.
Der Blonde wollte gerade gehen, den Magnet noch immer in seiner Hand, als der Physiklehrer den Klassenraum betrat und sich etwas verwirrt umsah.
„Entschuldigung... Wir vermissen aus den Physikräumen einen Hufeisenmagnet, hat von euch vielleicht jemand gesehen, wie ihn jemand genommen hat?“
Die Schüler, die noch in der Klasse waren, sahen den Lehrer fragend an und schüttelten den Kopf. Nur Joey schluckte, senkte schnell seine Hand und suchte mit seinen Pupillen einen Ort, an dem er sein Diebesgut verstecken konnte.
Er entdeckte nur einen Block, der auf dem Pult neben ihm lag und schob den Magnet darunter. Genau in diesem Augenblick sprach der Physiklehrer den Blonden an.
„Joey, du sitzt doch ganz hinten, hast du nichts gesehen?“
„Äh... Ich? Nein, tut mir Leid...“ Und das tat es ihm in dem Moment wirklich, denn eigentlich war der Physiklehrer ganz nett, etwas verwirrt und seltsam, aber nett.
Doch er konnte sich unmöglich stellen, zumal er ja schon immer so einen Magneten haben wollte... Auch wenn er nicht wusste, was er damit machen sollte.
„Oh...“, enttäuscht seufzend nickte der Lehrer den Schülern kurz zu und verließ den Raum.
Joey atmete erleichtert aus, wollte schon wieder nach dem Stück Metall unter dem Block greifen, als ihn eine Stimme hinter ihm zusammen zucken ließ.
„Wheeler, was machst du an meinem Tisch?!“
Ruckartig drehte sich der Blonde um, starrte mit aufgerissenen Augen auf Kaiba und brachte nichts weiter raus als ein „Äh...“.
Kaiba sah Joey kalt an, wandte dann seinen Blick zu seinem Block, unter dem die blaue Seite des Magnets hervorlugte.
Der Brünette runzelte die Stirn und griff nach dem Gegenstand.
„Was...?“ Sein Ausdruck war beinah schockiert, als er erkannte, was er da in der Hand hielt.
Mit einer weiteren Handbewegung nahm er den Block zur Seite und zum Vorschein kamen drei schwarze Disks.
Joey folgte dem Blick des jungen Firmenleiters und hörte, wie dieser scharf die Luft einsog.
„Wheeler... ist dir klar, was du gerade getan hast?!“
Der Blonde runzelte die Stirn, sah den anderen etwas planlos an und wusste nicht, was er verbrochen haben könnte – vom Klau des Magneten einmal abgesehen. Jedoch ahnte er Schlimmes, denn Kaibas Blick bekam einmal mehr dieses Mörderische, was immer auftauchte, wenn Joey ihn reizte.
„Wheeler... du hast gerade die Arbeit von fast 3 Wochen zunichte gemacht!“
„Ähm... hab ich das...?“
Wieder atmete Kaiba tief ein und presste ein. „Ja! Hast du!“, heraus.
Der Jüngere biss sich auf die Unterlippe. „Aber... was hab ich denn gemacht?“ Mit großen Augen blickte er zu dem Brünetten auf und hatte wirklich keine Ahnung.
„Was du gemacht hast?“ Kaiba rang schwer um seine Fassung. „Du hast deinen verdammten Magnet auf meine Disketten gelegt, du Idiot!“
Joey wurde bei dem scharfen Ton immer kleiner, wobei sein Blick noch immer zeigte, dass er nicht die geringste Ahnung hatte. „Ist... ist das schlimm...?“, stammelte er also und hoffte, nicht ein „Ja“ als Antwort zu hören.
Kaiba ballte seine Hand zur Faust, die andere umschloss den Magneten noch fester.
„Ob das ‚schlimm’ ist?! Wegen dir, du Penner, sind die ganzen Daten unbrauchbar! Hast du noch nie davon gehört, dass man Disketten nicht neben einen Magnet legen darf!“, steigerte sich der Brünette in seine Wut und wurde dabei lauter als gewollt. „Aber du hast ja sowieso von nichts Ahnung!“
„Tut... tut mir Leid...“, stottere Joey, sich langsam seiner Schuld bewusst. „Ich wusste nicht, dass das dein Tisch ist... und auch, das mit den Disketten... Ich... willst du den Magnet behalten?“
„Was?“ Kaiba war sprachlos.
„Tut mir wirklich Leid. Ich hab Kekse... Willst du Kekse?“ Joey hatte inzwischen wirklich ein schlechtes Gewissen und auch etwas Angst, denn der Blick des Brünetten wurde mit jedem Wort finsterer. „Oder... Käsebrot...“
„Ich will keine Kekse und auch kein Käsebrot! Wheeler!“ Der Ältere war nah dran zu explodieren. Er holte tief Luft, fuhr sich einmal über die Augen und schüttelte den Kopf. „Wheeler... du bist wirklich das personifizierte Chaos! Überall wo du bist, bringst du alles durcheinander! Aber weißt du, was das Schlimmste daran ist?!“, Kaiba machte eine kurze Pause und blickte dabei kalt zu Joey, der ihn immer noch mit großen Augen eingeschüchtert an sah. „Das Schlimmste ist, dass du es selber gar nicht merkst! Lass mich am besten einfach in Ruhe!“
„O...okay...“ Joey ging einen Schritt zurück, „Tut mir wirklich Leid, ehrlich...“, meinte er etwas geknickt und verließ dann schnell den Raum.
Kaiba atmete einmal tief durch, wurde sich dann wieder dem Magnet in seiner Hand bewusst und schüttelte leicht den Kopf. „Kleinkind...“, murmelte er schmunzelnd, legte aber das Metall auf Joeys Platz, bevor er sich an seinen Laptop setzte und nachschaute, ob wenigstens noch ein paar von den Daten zu gebrauchen waren.


~ Ende ~



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